Ernährung bei Bluthochdruck

Im Ganzen muss gesagt werden, dass auf die Dauer sehr erfolgreich eine blutdrucksenkende Maßnahme die Umstellung des Essens ist. Eine richtige Bluthochdruck Ernährung sollte aber von einem Arzt begleitet werden und zwischenzeitlich auch abgeklärt. Denn nur so funktioniert sie auf die Dauer. In erster Linie wird die Umstellung des Essverhaltens auch nur dann erforderlich, wenn Übergewicht abgebaut wird. Die Ernährung sollte gesund sein und natriumarm.

Dazu kommt eine gute, ausreichende Bewegung. Wer raucht, sollte es sich entweder abgewöhnen oder womöglich so schwer eindämmen, dass es nicht mehr gefährlich für den Bluthochdruck ist. Kaffee ist ein regelrechtes Gift bei Bluthochdruck, weswegen dieser in Maßen getrunken werden sollte, ebenso wie Alkohol. Zum Stressabbau einem Hobby nachzugehen, ist ebenso eine Voraussetzung, bevor die Ernährung umgestellt wird.ernaehrung bei bluthochdruck

In erster Linie ist es wichtig bei der Ernährung bei Bluthochdruck, dass sie weniger Salz als gewöhnlich enthält. Eine erhöhte Zufuhr von Kochsalz begünstigt den Bluthochdruck und daher sollte hier gespart werden. 6 Gramm am Tag sollten nicht überstiegen werden. Kaliumreiche Nahrungsmittel sind Gold wert. Demzufolge findet auch eine erhöhte Natrium- und Wasserausscheidung statt und somit sorgt das Kalium für einen gesunden Flüssigkeitsaustausch im Körper.

Neben diesen beiden Grundsätzen ist allerdings auch eine angepasste Energiezufuhr angemessen. Dies heißt, man sollte sein Normalgewicht anstreben und zuckerhaltige Speisen meiden. In erster Linie macht es auch beispielsweise sehr viel aus, welche Töpfe man zur Zubereitung des Essens nimmt, da vielen Menschen das ungesalzene oder gering gesalzene Essen nicht schmeckt. Wer jedoch schon einmal mit einer beschichteten Pfanne gekocht hat, wird diese Eigenschaft schnell verlieren. Ebenso wirksam ist der Römertopf oder die Zubereitung im Backofen oder auf dem Grill. Das Essen erhält ein ganz anderes Aroma und schmeckt somit auch, wenn weniger Salz im Spiel ist.

In Bezug auf die Fette sollte auch besser ausgewählt werden. Gesättigte Fettsäuren sollten ersetzt werden auf ungesättigte Fettsäuren. Tierische Fette wirken ebenso schlecht auf den Blutdruck, weswegen pflanzliche Fette besser sind. Olivenöl, Sonnenblumenöl oder ähnliche, pflanzliche Öle sind für den Körper besser, als Butter, Speck oder Schmalz.

Für den Kaliumgehalt im Blut lässt sich ganz leicht mit dem Verzehr von Reis, Kartoffeln oder Obst sorgen. Auf die Dauer sollte dieses Ernährungsprogramm auch sehr positive Wirkungen auf den Blutdruck haben.

Die arterielle Hypertonie hängt immer mit dem arteriellen Gefäßsystem zusammen. In dem Fall einer arteriellen Hypertonie ist der Wert chronisch erhöht und der systolische Wert meistens höher als 140 mmHg oder der diastolische Blutdruck größer als 90 mmHg. Natürlich können auch bei diesem Krankheitsbild öfter erhöhte Blutdruckwerte auftauchen, wenn Medikamente, Schwangerschaft oder eine andere Erkrankung vorliegt.

Als Ursache für eine arterielle Hypertonie wird meistens eine Störung des Hormonsystems oder des Herz-Kreislaufsystems in Betracht gezogen. Weitere Faktoren sind aber auch möglich. Unspezifische Symptome sind bei der Erhöhung des Blutdrucks normal. Vererbung, Nierenversagen oder sogar ein Schlaganfall kann die Ursache für eine solche Krankheit sein.

Die Häufigkeit der arteriellen Hypertonie ist sehr hoch und liegt etwa zwischen 10 bis 50 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Häufigkeit steigt jedoch auch im Alter an. Der systolische Wert liegt bei vielen beispielsweise über 160 mmHg. Doch auch bei jüngeren Patienten tritt diese Krankheit des Öfteren auf.aterie und blutkreislauf des menschen

Was innerhalb der letzten Jahre auch vielfach eine Rolle spielt bei der arteriellen Hypertonie ist die Arbeitstätigkeit. Jeden Tag werden die Menschen immer mehr gefordert, sodass manche damit auch gar nicht mehr fertig werden. Sie regen sich auf, oder werden gemobbt, was zum Teil zu psychischen Problemen führen kann, was wiederum einen Teil der arteriellen Hypertonie ausmachen kann.

Blutdrucklangzeitmessungen ergaben, dass beispielsweise 35 Prozent der Menschen über einen Zeitraum von 5 Jahren hinweg, immer wieder erhöhte Blutdruckwerte hatten durch Ihre Arbeit. Übrigens ist auch Diabetes ein häufiger Fall für einen zu erhöhten Blutdruck und kann zu einer Hypertonie führen.

Als Behandlung werden meistens blutdrucksenkende Medikamente vom Arzt verabreicht. Teilweise geht es auch mit einer Umstellung des Lebensstils einher. Denn wer viel Alkohol zu sich nimmt oder sich zu stark in seiner Arbeit niederlässt, kann auf die Dauer mit einer chronischen Hypertonie rechnen.

Ein gediegener Lebensstil, in dem es ruhig zugeht und man sich auch mal Pausen gönnt, ist in der heutigen Zeit leider zu sehr in Vergessenheit geraten, weshalb auch die Quote der zu verzeichnenden Herzinfarkte oder Schlaganfälle drastisch zugenommen hat. Neben dem Schlaganfall und Herzinfarkt ist auch das Lungenödem keine Seltenheit. Arteriosklerose ist mit der hypertensiven Herzkrankheit mit der schlimmste Ausgang, der vom Bluthochdruck herrühren kann.